Reglement der Wirte-Ombudsstelle

Einleitung
Das Wort "Ombudsman" kommt aus dem Schwedischen und bedeutet "Schlichtungsstelle". Genau genommen gibt es also keinen Ombudsmann und schon gar keine Ombudsfrau. Dennoch haben sich diese Begriffe im Deutschen durchgesetzt. Deshalb verwenden wir die geschlechtsneutrale Bezeichnung "Ombudsstelle".

Themen
Die Ombudsstelle vermittelt und schlichtet bei Fragen, Kritiken, Reklamationen und Beschwerden von Gästen gegenüber einzelnen Gastwirten oder dem Verband. Sie behandelt keine betriebsinternen Personalklagen.

Schriftliche Beschwerden
Die Ombudsstelle behandelt nur schriftlich eingereichte Beschwerden. Diese werden an den Beschwerten weitergeleitet - mit der Aufforderung um ebenfalls schriftliche Stellungnahme.

Selbständige Aufnahme von Fällen
Die Ombudsstelle kann auch selbständig Fälle, die ihr über Dritte zugetragen werden, aufgreifen und zur Abklärung bringen.

Kompetenzen
Die Ombudsstelle hat kein eigentliches Weisungsrecht. Bei berechtigten Beschwerden kann sie Empfehlungen aussprechen. Vor allem aber versucht die Ombudsstelle, eine direkte Verständigung zwischen Beschwerdeführer und Beschwertem zu erreichen.

Vorgehen bei Nichteinigung
Falls der Beschwerte der Empfehlung nicht folgt, kann die Ombudsstelle dem Vorstand des Wirteverbandes beantragen, ein Ausschlussverfahren einzuleiten oder andere geeignete Massnahmen zu ergreifen.

Diskretion
Die Ombudsstelle behandelt die ihr anvertrauten Fälle grundsätzlich vertraulich.
Nur in Fällen von allgemeinem Interesse wird der Vorstand im Detail informiert.

Rechenschaft
Die Ombudsstelle erstellt in regelmässigen Abständen einen Tätigkeitsbericht.

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Häufig gestellte Fragen